Medien, Digit. & neue Technologien

MINT for future

Worum geht es?

Wir schaffen Erlebnisräume zu den Technologien der Wasserstoffwirtschafft, organischer und gedruckter Elektronik, sowie des 3D-Drucks. Dabei platzieren wir die Themen Strukturwandel und Nachhaltigkeit bei jungen Menschen als zukünftige Gestalter der Gesellschaft. Unsere Experimente begeistern die junge Generation, egal ob Sekundarschule, Gymnasium oder Ausbildung.

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Steckbrief

Was macht ihr?

Junge Menschen lassen sich am besten für MINT begeistern, wenn sie neue Technologien selbst erleben, selbst ausprobieren, selbst tüfteln und selbst experimentieren können. Mit unseren transportablen und ortsungebundenen „Experimenten aus dem Koffer“ haben wir diese praktischen Erlebnisräume geschaffen. Durch den Koffer für die organische Elektronik lassen wir die Teilnehmenden ein kleines OLED-Display und eine organische Photovoltaik bauen. Darüber hinaus schauen sich die Teilnehmenden mit einem Mikroskop ihr eigenes Smartphone (OLED-Display) an, um das finale Produkt im Detail zu inspizieren. Mit dem Koffer für gedruckte Elektronik bauen die Teilnehmenden eine elektrolumineszierende Folie und eine gedruckte Batterie. Für die Wasserstofftechnologie haben wir zwei Experimente in einer Tic Tac Dose, in der die Teilnehmenden Wasserstoff herstellen (über eine Batterie, durch Windkraft und Solarkraft) und im Umkehrschluss den Wasserstoff im Rahmen einer Brennstoffzelle verwenden. Im 3D-Druck werden Grundlagen gelegt, das Auge für gezielte Problemlösungen geschärft und als Abschluss selbstständig ein Schlüsselanhänger erstellt und in den Druck geschickt. Bisher haben wir 262 junge Menschen erreicht, mit Ablauf des Januars voraussichtlich über 300.

Warum seid ihr Strukturwandler und wie kommt das den Menschen im Revier zugute?

Das Schaffen eines Bewusstseins bei den jüngeren Generationen für Technologien, die die Region künftig nachhaltig prägen werden, hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Strukturwandel und die Zukunft der Region, indem diese modernen Themen in der Breite erlebbar gemacht werden.
Mit dem Projekt konnten wir für die Technologien zur Wasserstoffwirtschaft, organischen Solarzellen, gedruckter Elektronik und 3D-Druck, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit liefern, sensibilisieren. Durch die Abgrenzung zu herkömmlichen Technologien, konnte vor allem aufgezeigt werden, welche Eigenschaften für ein klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften relevant sind und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Da im Projektrahmen diese Themen lediglich angeschnitten werden konnten, ist es wichtig, dass zukunftsorientierte MINT-Inhalte gezielter in der Bildung etabliert werden, um einen dauerhaften Effekt zu erzeugen. Begeisterung für MINT wecken, ist der Grundstein, um Generationen dafür zu motivieren, sich mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu beschäftigen und Triebkräfte für einen Wandel zu werden.

Wo steht euer Projekt im Jahre 2030 und was habt ihr bis dahin erreicht?

Wir wollen 2030 ein fester Bestandteil in der Bildungslandschaft sein. Als Angebot für Schulen wollen wir auf der einen Seite im Rahmen von Projekttagen aktiv werden. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch den häufigen Ausfall von Unterricht Sorge tragen, in dem wir flexibel einspringen können, um ausfallenden Unterricht aufzufangen. Bis dahin wollen wir mindestens 1500 junge Menschen mit den Themen erreicht haben.

Wirkungsfeld

Saalekreis und Halle (Saale)

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