Nachhaltigkeitskommunikation

INNOVATORIN

Worum geht es?

Das Vorhaben analysiert, welche individuellen, strukturellen und kulturellen Voraussetzungen die Anerkennung und Sichtbarkeit von Frauen in sozialen Innovationsfeldern in und aus Sachsen-Anhalt beeinflussen. Gleichzeitig werden unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, um die Sichtbarkeit sozialer Innovatorinnen zu erhöhen.

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Steckbrief

Was macht ihr?

Im Rahmen einer Interviewstudie werden 40 Innovationsträgerinnen sowie 10 Medienschaffende aus sozialen Innovationsfeldern untersucht. Die Analyseergebnisse münden in ein Umsetzungsmodell, aus dem konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden. Ziel ist es, Strategien zu identifizieren, mit denen Prozesse der „Sichtbarmachung“, des „Sichtbar-Werdens“ und des „Sichtbar-Seins“ nachhaltig und strukturell abgesichert werden können. Parallel soll über eine Social-Media-Kampagne ab Sommer 2026 jeweils eine soziale Innovatorin pro Woche in den Fokus gestellt wird. Darüber hinaus findet eine Porträtierung sozialer Innovatorinnen auf der Projektwebsite und über YouTube-Clips statt.

 

Warum seid ihr Strukturwandler und wie kommt das den Menschen im Revier zugute?

Das Projekt INNOVATORIN versteht sich als strukturwandelnd, weil es auf mehreren Ebenen in bestehende Sichtbarkeits- und Anerkennungsstrukturen sozialer Innovationen eingreift. Durch die systematische Analyse individueller, kultureller und struktureller Gelingensbedingungen von Sichtbarkeit werden Mechanismen offengelegt, die zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Unsichtbarkeit beitragen und somit Ansatzpunkte für ihre Veränderung identifiziert.

Als Forschende agieren wir nicht ausschließlich beobachtend, sondern transferorientiert: Die Ergebnisse der Interviewstudie werden in ein Umsetzungsmodell überführt, das konkrete Handlungsempfehlungen für Medien, Förderstrukturen für soziale Innovationen und politische Akteur*innen formuliert. Ziel ist es, „Sichtbarmachung“, „Sichtbar-Werden“ und „Sichtbar-Sein“ strukturell zu verankern.

Parallel werden die Forschungserkenntnisse durch praktische Sichtbarkeitsmaßnahmen ergänzt: Im Rahmen einer Social-Media-Kampagne soll wöchentlich eine soziale Innovatorin vorgestellt werden. Ergänzend erfolgen eine Porträtierungen auf der Projektwebsite sowie über YouTube. Damit werden Rollenvorbilder etabliert und neue Narrative von Innovation sichtbar gemacht.

 

Wo steht euer Projekt im Jahre 2030 und was habt ihr bis dahin erreicht?

Nach einer 3-jährigen Laufzeit endet das Projekt am 30.09.2027. Dann wird sicherlich kein umfassender Strukturwandel vollzogen sein, aber ein empirisch fundierter und praxisnaher Beitrag dazu vorliegen. INNOVATORIN schafft erstmals eine systematische Wissensbasis zu Sichtbarkeitsbedingungen sozialer Innovatorinnen in Sachsen-Anhalt und entwickelt konkrete strukturelle Ansatzpunkte für Veränderung. Durch die Verbindung von Forschung, Transfer und gezielten Sichtbarkeitsmaßnahmen werden Diskurse angestoßen, bestehende Routinen hinterfragt und Rollenvorbilder etabliert. Das Projekt versteht sich damit als Impulsgeberin für Transformation: Es liefert Argumente und Modelle, an die Politik, Medien und Förderakteur*innen anknüpfen können. Strukturwandel ist ein langfristiger Prozess – INNOVATORIN trägt dazu bei, ihn evidenzbasiert und geschlechtersensibel weiterzudenken.

Wirkungsfeld

Sachsen-Anhalt
 

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