Innovationsbrunch “Zirkuläres Bauen”
„Zirkuläres Bauen früher und heute: Was wir aus der Vergangenheit – unter anderem der DDR – und aktuellen Beispielen für unsere Baukultur lernen können“
Zirkuläres Bauen ist keine neue Erfindung. Ressourcenknappheit, Wiederverwendung und regionale Materialkreisläufe prägten Baupraktiken lange, bevor der Begriff „zirkulär“ existierte – auch in der DDR, wo Materialmangel eigene Lösungen hervorbrachte. Was damals aus Not entstand, erweist sich heute als vorausschauend: Angesichts von Klimakrise, Ressourcenknappheit und steigenden CO₂-Kosten gewinnen viele dieser Praktiken – vom organisierten Materialkreislauf bis zur Reparatur statt Abriss – neue Dringlichkeit. Wir wollen fragen, welche davon sich in eine zukunftsfähige, klimagerechte Baukultur übersetzen lassen. Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren und folgende Fragen weiterzudenken:
- Welche Baupraktiken der Vergangenheit — insbesondere aus der DDR — lassen sich als zirkulär lesen, und was können wir heute konkret daraus lernen?
- Welche guten Beispiele für zirkuläres Bauen gibt es aktuell — regional, national, europäisch?
- Wie können Materialkreisläufe, Datenbanken und Infrastruktur dazu beitragen, dass wir als Region unsere eigene Baukultur wiederfinden?
- Welche Rolle können vereinfachte Regularien dabei spielen — wo bremst Regulierung heute, wo könnte sie zirkuläres Bauen erleichtern?
- Was lässt sich aus dem europäischen Netzwerk auf unsere Region übertragen — und was könnte umgekehrt aus unserer Region europaweit interessant sein?
- Designprozesse, Konsumgüter – früher und heute