Fenja, du verantwortest das Open Lab im Science Cube. Wer bist du und wofür bist du zuständig?
Ich verantworte gemeinsam mit meiner Kollegin Laura Schmitz das Open Lab und betreue unter anderem unsere interaktive Revierdebattenbox. Das ist unser Tool, mit dem wir in den öffentlichen Raum gehen, um Menschen miteinander zu den Themen des Strukturwandels ins Gespräch zu bringen.
Für die Open Academy wählen wir spannende Forschungsprojekte aus dem Mitteldeutschen Revier aus.
In einem Satz: Was ist das Open Lab des Science Cubes?
Das Open Lab des Science Cubes ist die direkte Schnittstelle zur Forschung und wählt die Forschungsprojekte für die Open Academy aus, mit denen dann die Teilnehmer*innen matchen können.
Stichwort „Perfect Match“: Mit Forschungsprojekten aus welchen Bereichen können die Teilnehmer*innen der Open Academy 2026 in diesem Jahr matchen?
Alle Forschungsprojekte haben einen Bezug zum Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Es werden Projekte aus den Themenfeldern nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung, Gesundheit, Gesellschaft und Künstliche Intelligenz teilnehmen. Die konkreten Projekte werden wir Ende März auf unserer Webseite und auf Instagram und LinkedIn vorstellen.
Seid ihr noch auf der Suche nach spannenden Forschungsprojekten? Wenn ja, welche Kriterien müssen die Projekte erfüllen, um Teil der Open Academy zu werden?
Ja, wir sind weiterhin auf der Suche nach spannenden Forschungsprojekten.
Wichtig ist, dass die Projekte einen Bezug zum Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier haben, sei es eben der Sitz oder auch die Region, in der die Forschung durchgeführt wird. Des Weiteren sind Interesse und Offenheit für verschiedene Formate der Wissenschaftskommunikation notwendig.
Welchen Mehrwert bietet die Open Academy für teilnehmende Forschungsprojekte?
Die Forschungsprojekte erhalten ein engagiertes Team aus interdisziplinären Teilnehmer*innen, die ein Kommunikationsformat für die Projekte entwickeln. Die im Rahmen der Open Academy entstandenen Formate können im Anschluss selbst weiter genutzt werden.
Zudem sind die Forscher*innen der teilnehmenden Projekte am gesamten Entstehungsprozess der Kommunikationsformate beteiligt. Dadurch erhalten sie auch wertvollen fachlichen Input zu verschiedenen Aspekten und Formaten von Wissenschaftskommunikation.
Welche Chancen eröffnen sich für die Teilnehmer*innen durch die Mitarbeit an Projekten aus dem Mitteldeutschen Revier?
Zum einen erhalten die angehenden Wissenschaftskommunikator*innen spannende Einblicke, woran in Mitteldeutschland geforscht wird und wie die Forschenden dabei vorgehen. Zum anderen arbeiten sehr engagierte Menschen in den Forschungsprojekte, die sich auf die Teilnehmenden und ihre Kreativität freuen. Das bedeutet, dass engagierte Menschen auf engagierte Menschen treffen werden und dabei ganz tolle Kommunikationsformate entstehen werden.
Warum lohnt es sich, Teil der Open Academy 2026 zu werden?
Ihr arbeitet mit engagierten Wissenschaftler*innen, die aus spannenden Forschungsprojekten in Mitteldeutschland kommen, zusammen. Mit deren fachlichem Know-how und den kostenlosen Bildungsangeboten der Open Academy lernt ihr Wissenschaft zu kommunizieren.