Fenja, du verantwortest das Open Lab im Science Cube. Wer bist du und wofür bist du zuständig?
Ich verantworte gemeinsam mit meiner Kollegin Laura Schmitz das Open Lab und betreue unter anderem unsere interaktive Revierdebattenbox. Das ist unser Tool, mit dem wir in den öffentlichen Raum gehen, um Menschen miteinander zu den Themen des Strukturwandels ins Gespräch zu bringen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
Für die Open Academy wählen wir spannende Forschungsprojekte aus dem Mitteldeutschen Revier aus.
In einem Satz: Was ist das Open Lab des Science Cubes?
Das Open Lab des Science Cubes ist unsere direkte Schnittstelle zur Forschung und wählt die Forschungsprojekte für die Open Academy gezielt aus, mit denen die Teilnehmer*innen sich dann zu Praxisteams matchen.
Stichwort „Perfect Match“: Seid ihr noch auf der Suche nach spannenden Forschungsprojekten? Wenn ja, welche Kriterien müssen die Projekte erfüllen, um Teil der Open Academy zu werden?
Ja, wir sind weiterhin auf der Suche nach spannenden Forschungsprojekten. Wichtig ist, dass die Forschung einen Bezug zum Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier hat, sei es eben der Sitz oder auch die Region, in der das Projekt umgesetzt wird. Des Weiteren sind sie interessiert am co-kreativen Arbeiten im Team und wünschen sich die direkte Ansprache und Beteiligung von Menschen wie Du und ich.
Welchen Mehrwert bietet die Open Academy für teilnehmende Forschungsprojekte?
Die mitwirkenden Forscher*innen arbeiten mit einem engagierten Team aus interdisziplinären Teilnehmer*innen und entwickeln gemeinsam ein konkretes Kommunikationsformat, das Bürger*innen einbezieht. Unterstützt werden sie dabei von einem Coach mit Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation. Die im Rahmen der Open Academy entstandenen Formate sollen im Anschluss an die Academy weiter wirken, sich also in der Region etablieren und eigenständig weiterarbeiten, wenn möglich. So probieren sich die Forscher*innen in der Kommunikation ihrer Wissenschaft aus und erhalten individuell wertvollen fachlichen Input dazu.
Welche Chancen eröffnen sich für die Teilnehmer*innen durch die Mitarbeit an Projekten aus dem Mitteldeutschen Revier?
Zum einen erhalten die angehenden Wissenschaftskommunikator*innen spannende Einblicke, woran in Mitteldeutschland geforscht wird und wie die Forschenden dabei vorgehen. Zum anderen arbeiten sehr engagierte Menschen in den Forschungsprojekte, die sich auf die Teilnehmenden und ihre Kreativität freuen. So entstehen Räume, in denen engagierte Menschen auf engagierte Menschen treffen und daraus Kommunikationsformate wachsen, die gesellschaftliche Relevanz haben.
Warum lohnt es sich, Teil der Open Academy 2026 zu werden?
Ihr arbeitet mit engagierten Wissenschaftler*innen, die aus spannenden Forschungsprojekten in Mitteldeutschland kommen, zusammen. Mit deren fachlichem Know-how und den kostenlosen Bildungsangeboten der Open Academy lernt ihr, Wissenschaft zu kommunizieren, dass sie verständlich, relevant und zugänglich für viele Menschen wird.